Zusammen wachsen mit Musik

von Peter Thiele

Frühlingskonzert der Musikschule am 19. März 2026

Titel

Lage. Am vergangenen Donnerstag veranstaltete die Musikschule der Stadt Lage ein Konzert mit Schülerinnen und Schülern unter dem Motto „zusammen wachsen“. Das Motto trug in mehrfacher Hinsicht durch das Programm. Zum einen wurden eigens für das Konzert verschiedene Ensembles zusammengestellt, die in kürzester Zeit musikalisch an ihren Aufgaben gewachsen und dadurch zusammengewachsen sind. Zum anderen passte das Motto auch zur aktuellen Jahreszeit – schließlich handelte es sich bei der Veranstaltung um das diesjährige Frühlingskonzert der Musikschule.

Das Konzert begann mit dem Auftritt des Orchesters Kunterbunt. Dabei handelt um ein stetig wachsendes Ensemble für Schülerinnen und Schüler, die noch am Anfang ihres musikalischen Lernweges stehen. Beim Frühlingslied „Tiritomba“ wurde das Publikum zum Mitsingen animiert. Die Anwesenden Musizierenden und Zuhörenden wuchsen tatsächlich kurz zu einer großen Musiziergemeinschaft zusammen. Polina Dimurin, Marie Kuhlemann, Mattheo Heerde (Violinen), Anna-Lina Gottschlich, Leo Stuckmann (Gitarren), Mila Wiesner (Klavier) und Armando Cifolelli, Oskar Haaf (Schlagzeug) spielten außerdem die Stücke „Kasatschock“ und „What Shall We Do“.

Es folgten die Auftritte mehrerer Duos: Katja Just und Mila Wiesner beeindruckten mit großer Souveränität und perfektem Zusammenspiel vierhändig am Klavier. Lene Klassen und Jocelyn Isaak überzeugten auf ihren Violinen mit Barockmusik des Komponisten Loeillet. Mit einer ganz eigenen Version des Musikstückes „River Flows In You“ brachte das Vater-Sohn-Duo Malte Wallraff (Klavier) und Matthias Kindsgrab (Gitarre) das Publikum zum Träumen. Zu dritt gewachsen sind Fabian Klassen und Lucia Töws am Cello und Jonathan Stüber am Klavier durch rhythmisch prägnantes Spiel des Stückes „Hungarian Stomp“.

Solistisch, also alleine gewachsen an ihren musikalischen Herausforderungen, standen jeweils Linda Wölk und Josias Wölk mit der Harfe auf der Bühne. Letzterer spielte noch einmal sein Programm, mit dem er einen ersten Preis beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ ergattert hat und mit dem er sich auch für den aktuellen Landeswettbewerb qualifizierte.

Besonders schmeichelhaft für die Ohren zeigte eine große Gruppe mit Violinen und Bratschen, wie man klanglich verschmelzen kann und was es bedeutet, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Beate Boden, Angelie Funk, Jocelyn Isaak, Lene Klassen, Daniel Penner, Milena Regier und Jaron Sturm sorgten mit „O Mio Babbino Caro“ und der Melodie in F für Gänsehautmomente. Das letztgenannte Ensemble wuchs nach dem Schlussapplaus noch einmal zu einem großen Orchester mit fast allen Beteiligten des Abends zusammen.

Zum begeisterten Mitklatschen des Publikums erklang gleich zweimal das irische Reel „Drowsy Maggie“. Janine Dahlmann (stellv. Musikschulleitung) zeichnete sich für die Organisation des Konzertes verantwortlich und führte mit ihrer interessanten und informativen Moderation durch den Abend. Besonders erwähnte sie, dass auch die Musikschullehrerinnen immer wieder durch ihre Aufgaben wachsen dürfen und besonders für diese Veranstaltung wieder als Team zusammengewachsen sind.

Maßgeblich durch die Vorbereitung ihrer Schülerinnen und Schüler beteiligt waren: Janine Dahlmann (Gitarre, Orchester Kunterbunt), Doris Kahle (Klavier), Joanna Winter (Klavier), Anne Jungsbluth (Violine), Cornelia Klee (Violine und Viola), Antje Grünwald (Violoncello), Delia Kim-Strootmann (Korrepetition) und Lydie Römisch (Harfe).